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Rückblick: 1. September 2005
Demo auf dem Kudamm für die Erhaltung des Fernbahnhofs Zoo

Größere Einigkeit zwischen den politischen Lagern hat man in Berlin seit Jahren nicht mehr gesehen. Bei der Demo am 1. September 2005 auf dem Kurfürstendamm marschierten neben Politikern der CDU, der FDP, der SPD und der Grünen auch Mitglieder der AG City, Geschäftsleute und Anwohner für den Erhalt des Fernbahnhofs Zoo. Die Entscheidung, von 
Mai 2006 an dort keine Fernzüge mehr halten zu lassen, treffe nicht nur die West-City ins Mark, Bahnchef Mehdorn gefährde mit seiner starrsinnigen Haltung die Entwicklung Gesamt-Berlins, sagte Wirtschafts-
stadtrat Bernhard Skrodzki (FDP) zur Kundgebung auf dem Breit-
scheidplatz. Auch Kurt Lehrke, AG City, appellierte an die Politiker, sich 
an das Pilzkonzept zu halten, welches Bestandteil des Vertrages zwischen der Bahn AG und der Bundesregierung ist und mehrere Millionen Euro 
von seitens der Bundesregierung in dieses Konzept investiert wurden. 
Es lohnt weiterzukämpfen. Dem konnte Pfarrerin Helga Frisch 
(Tel.: 892 10 07), die eine Unterschriftenaktion initiiert hat und mit tosendem Beifall vom Publikum begrüßt wurde, nur zustimmen. Allein die SPD sammelte 2000 Unterschriften und die Grünen übergaben ebenfalls ihr Köfferchen zur Kundgebung. Marc Schulte, stellvertretender Landes-
vorsitzender der SPD, versicherte auf der Abschlusskundgebung: "Wir werden Druck bei Wowereit machen." CDU-Landesvorsitzender Ingo Schmitt sieht die Chancen nach einem Wechsel der Bundesregierung, da "der jetzige Verkehrsminister der Bahn ja keine entsprechende Weisung erteilt". 


Der Zug ist noch nicht abgefahren, steigen Sie mit auf und engagieren 
Sie sich! 

Kundgebung auf dem Breitscheidplatz:

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